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Samenfest oder Hybriden F1 usw:

Mit Beginn des neuen Gartenjahres, stellt sich die Frage was man für Samen verwenden will und welche Sorten werden in diesem Jahr gesät? Wer sich über Gartencenter, Saatgutkataloge und Online-Shops versorgt steht vor einen großen Auswahl bunter Samentütchen. In den letzten Jahren wird dabei der Zusatz F1 bei den Sortenbezeichnungen immer häufiger. Die wenigsten wissen jedoch, was die Bezeichnung F1 und im Gegensatz dazu der Begriff Samenfest bedeutet.

Samenfeste Sorten sind nachbaufähig.
Samenfeste Sorten werden über Jahre auf bestimmte Eigenschaften durch Kreuzung und Selektion gezüchtet. Diese Eigenschaften können Farbe, Geschmack, Form, Resistenzen, etc. sein. Vermehrt man diese Sorten über ihr Saatgut, erhält man in den nächsten Generationen Pflanzen mit denselben Eigenschaften – dies nennt man samenfest, sortenrein und nachbaufähig. Bevor die moderne Pflanzenzüchtung an Bedeutung gewann, war dies der Weg, um Sorten zu züchten und weiter zu entwickeln.

F1 – Kreuzung in erster Generation:

Bei F1 gekennzeichnetem Saatgut handelt es sich um Hybrid-Züchtungen, die nicht samenfest sind. F1 ist eine Kreuzung in erster Generation. D. h. es werden zwei Sorten gekreuzt und bei sortenreinen Eltern erhält man in dieser ersten Generation einheitliche Nachkommen. Vermehrt man diese Pflanzen weiter, tritt in der nächsten Generation – der F2 – die größtmögliche genetische Aufspaltung auf. D. h. die genetischen Eigenschaften der Kreuzungspartner treten in den Nachkommen in den verschiedensten Variationen zu Tage. Wenn wir also bspw. aus einer gelben, runden F1 Zucchini Saatgut gewinnen und wieder ansäen werden wir nur einen Teil oder u. U. gar keine Zucchini mit diesen gelben und gleichzeitig runden Eigenschaften erhalten.

Die moderne Pflanzenzüchtung:
In der modernen Pflanzenzüchtung werden F1-Hybriden jedoch nicht nur durch einfache Kreuzung erzeugt. Oftmals werden in der Natur nicht vorkommende Inzuchtlinien erzwungen, um in der F1 gewünschte Eigenschaften hervorzubringen oder im Labor über die Verschmelzung artfremder Zellen und Zellkerne sogenannte CMS-Hybriden geschaffen. Letztere können in sich steril sein.

[Quelle: www.saveourseeds.org/dossiers/cms-hybride.html]. Eine Vermehrung solcher Sorten ist entweder gar nicht möglich oder hat degenerierte Pflanzen zur Folge.

In neuerer Zeit kommen bei der Hybridzucht verstärkt gentechnische Verfahren zum Einsatz. Das alles geschieht, da Hybridsorten in einem hochintensiven Landwirtschafts-System eine Maximierung der Erträge bringen kann. Ausserdem spielen Sortenschutz-Überlegungen eine Rolle, da Hybridsorten nicht weitervermehrt erde werden können und somit eine Art eingebauten Kopierschutz besitzen. Würde man eine Hybridsorte abblühen lassen, die Samen ernten und erneut aussäen kommen dabei Pflanzen mit völlig unterschiedlichen und häufig unbrauchbaren Eigenschaften heraus. Landwirte oder Gärtner sind somit auf erneuten Zukauf von Saatgut angewisen.

Als Konsequenz hat Demeter bereits 2005 in seinen Richtlinien verfügt, dass CMS-Hybriden nicht mehr verwendet werden dürfen.

Was bedeutet dies für den Eigenanbau?
Zugegebenermaßen bestechen die eine oder andere F1-Hybride durch ihre Eigenschaften. Will man diese Sorten jedoch langfristig kultivieren, ist man gezwunden jedes Jahr wieder neues Saatgut, das meist wesentlich teurer ist als von samenfesten Sorten, zu kaufen. Meist sind auch die Portionen in den Saatguttüten sehr klein, bei Tomaten bspw. oft nur 5 Korn.

Durch das große F1-Angebot werden traditionelle samenfeste Sorten verdrängt. Dabei geht ein großer Reichtum an Züchtungsarbeit und genetischer Ressourcen verloren. Für die Vielfalt auf unseren Gartenbeeten sind samenfeste Sorten die bessere Wahl.

F1 Hybriden oder samenfeste Sorte?

Einige Anbieter beschränken sich vollständig auf „samenfeste Sorten“, d.h. Es werden keine Hybride verkauft. Dies ist nicht zwingend für den Bioanbau erforderlich. Tatsächlich handelt es sich sogar bei einem großen Teil des in Bio-Qualität verkaufen Gemüses um Hybrid-Sorten.

Hybridsorten sind so etwas wie „Einmalsorten“. Sie können praktisch nicht weiter vermehrt werden und das Saatgut muß jährlich neu gekauft werden.

Bio ist nicht gleich Bio:

Da Kulturpflanzen-Sorten auch als Menschliches Kulturerbe verstanden werden, sehen einige Kritiker der Hybridzucht darin auch eine

Bedrohung eines uralten Kulturgutes.

Saatgut darf nach den EU Vorschriften für den ökologischen Landbau schon dann Biosaatgut genannt werden, wenn es einmal auf einem anerkannt ökologischem Betrieb vermehrt wurde. Einige Betriebe sind jedoch in speziellen Anbau Verbänden (Bioland, Demeter, Naturland, Biokreis, Gäa und andere) organisiert, die z.T. Weit über die EU Regelungen hinausgehende Vorschriften haben.

Besonders hervorzuheben ist hier der Demeter Verband.
Demeter-Betriebe wirtschaften nach den Erkenntnissen der biologisch-dynamischen Landwirtschaft. Diese geht auf die anthroposophische Weltanschauung von Rudolf Steiner zurück. Grundlage ist der „Landwirtschaftliche Kurs“, eine Sammlung mehrerer Vorträge Steiners.

Einige Richtlinien bezüglich der biologisch-dynamischen Saatgutvermehrung:

  • Keine Hybridzucht und keine Hybridvermehrung.
  • Keine Sorten aus Protoplasten/Cytoplasten Fusion (ein umstrittenes Zuchtverfahren im Grenzbereich zur Gentechnik)
  • Möglichst langjährige biologisch Vermehrung
  • Eigene Biologisch-Dynamische Zucht (Selektion nach Vitalität, Aroma und Bekömmlichkeit)
  • Düngung ist an Tierhaltung gekoppelt
  • Ganzheitlicher Ansatz
  • Eine wesentliche biologisch-dynamische Maßnahmen ist die Herstellung und Anwendung sogenannter „Präparate“, die z.B. in Wasser verdünnt auf Boden und Pflanzen gespritzt werden, um die Vitalität der Pflanzen zu verbessern.
  • Bei der Aussaat werden Gestirnkonstellationen berücksichtigt.
  • Der Torf-Verbrauch wird minimiert und dafür verstärkt Kompost eingesetzt

Wem gehört die Saat?

Abschließend soll noch kurz auf ein wachsendes Problem des Saatgut-Marktes hingewiesen werden – die Monopol-Bildung. Man weiß heute, dass etwa 95 Prozent des EU-Marktes sollen in den Händen von nur fünf Unternehmen liegen, die auf das engste mit Chemischen Konzernen verbunden sind. Züchtung und die Saatgutverbreitung sind ein hoch-gewinnorientiertes Geschäft geworden mit allen daraus Resultierenden negativen Folgen. Es ist eigentlich nichts anderes als ein „Geschäftsmodel“ für Konzerne um Andere mehr und mehr abhängig zu machen.

Rat zu samenfesten Sorten:

Grundsätzlich rät der NABU zu samenfesten Sorten. Im Unterschied zu den sogenannten Hybridsorten haben sie den Vorteil, dass sie sich natürlich vermehren lassen. Denn viele Kulturpflanzen sind inzwischen so gezüchtet, dass aus ihren Samen keine gleichwertigen Pflanzen mehr wachsen können. Diese Hybridsorten (zu erkennen am Zusatz „F1“ im Namen) wachsen zwar in der ersten Generation gut, aber da sie nicht samenfest sind, muss man im nächsten Jahr neues Saatgut kaufen und das „Geschäftsmodel“ der „Konzerne“ ständig „unterstützen“.

Konnten unsere Vorfahren früher im Laufe der Jahrhunderte regionaltypische Obst- und Gemüsesorten durch Auslese entwickeln, geht das mit Hybrid-Züchtungen nun nicht mehr. Dies erzeugt eine problematische Abhängigkeit von großen Saatgutkonzernen wie Syngenta oder Monsanto, die ihre globale Marktdominanz als Anbieter von Hybrid-Saatgut jährlich weiter ausbauen.

Artenvielfalt erhalten und fördern

Die Monopolstellung von Unternehmen, die nur ein begrenztes Pflanzensortiment anbieten, geht zudem auf Kosten der biologischen Vielfalt von Kulturpflanzen. Viele alte und regionale Sorten wären ohne die Arbeit von Bioerzeugerinnen und -erzeugern und Saatgutvereinen, die sie kultivieren und nachzüchten, längst ausgestorben. Und das obwohl diese Sorten meist viel besser an die jeweiligen regionalen klimatischen Bedingungen und die Bodenbeschaffenheit angepasst sind.

Ob nun der NABU dazu rät oder nicht, es sollte jedem mit „Hausverstand“ denkenden Menschen klar sein, sich nicht weiter in „Abhängigkeiten“ bringen zu lassen. Zudem würde dies den Zielvorgaben dieses Vereins widersprechen, etwas anderes als samenfeste Sorten zu verwenden, den die Autarkie in diesem Bereich wäre entscheidend gefährdet.

Woher bekommt man samenfestes Saatgut?

Zwar finden Hobbygärtnerinnen und Hobbygärtner im Baumarkt oder Gartencenter vielfach nur Hybridsorten. „Auch eine Recherche im Internet ist sinnvoll: Ob „Bingenheimer Saatgut“, „Samenfest“ oder „Bio-Saatgut“ – fast alle großen und kleinen Anbieter sind mit einem Online-Shop vertreten, so dass man sich das Saatgut bequem nach Hause liefern lassen kann.“

Dem eher natürlichen Gärtnern steht also nichts mehr im Wege. Und behält man nach der Ernte von den samenfesten Sorten dann einen kleinen Teil zurück, hat man schon Saatgut fürs nächste Jahr beisammen.

Für die Saatgutvermehrung benötigt man allerdings ein wenig Fachwissen und gärtnerisches Können. Zweijährige Gemüsearten wie die Möhren bilden zum Beispiel erst im zweiten Jahr Samen. Wer auf Nummer Sicher gehen will, sollte einen Kurs zur Saatgutvermehrung besuchen. Vereine wie „Arche Noah“ „Dreschflegel“ oder der „Verein zur Erhaltung der Nutzpflanzenvielfalt (VEN)“ bieten solche Kurse regelmäßig an.


Die Vorteile von Biosaatgut

Biologisch erzeugte Samen sind nicht gentechnisch verändert. Düngung und Pflanzenschutz (Schädlingsbekämpfung) erfolgen nach den Regeln der biologischen Landwirtschaft. Durch den Verzicht auf die in der konventionellen Landwirtschaft gängigen mineralischen Düngemittel und chemischen Insektiziden und Herbiziden sind Biosaaten weitgehend unbelastet. Es ist keine chemisch-synthetische Behandlung des Saatguts erlaubt.

Ökologisch erzeugtes Saatgut ist nicht gentechnisch verändert:

Bei konventionellem Saatgut findet heute meistens nur noch die Zucht in Europa statt. Die eigentliche Vermehrung erfolgt in klimatisch begünstigten Ländern, z.B. in Afrika. Das ist zwar praktisch für die von der Witterung stark abhängige Saatgutvermehrung, könnte aber eine unerwünschte Anpassung der Sorten an warmes, trockenes Klima zur Folge haben und für HausgärtnerInnen in Mitteleuropa nachteilig sein. Viele, vor allem kleinere Bio-Saatgut Erzeuger vermehren ihr Saatgut ausschließlich in Europa.

Keimfähigkeit und Saattiefe (der wichtigsten Garten-Kulturpflanzen):

Kulturpflanze

Keimfähigkeit (in Jahren)

Saattiefe

Aubergine/Eierfrucht

5 – 6

Dunkelkeimer, 1 – 2 cm

Bohne (Buschbohne)
Bohne (Stangenbohne)
Bohne (Prunkbohne)
Puffbohne

4 – 5

3 cm
Puffbohne 8 – 12 cm

Borretsch

2 – 3

Dunkelkeimer, 2 cm

Cardy (Artischocke)

5 – 6

2 – 3 cm

Chicorée

3 – 5

1 cm

Chinakohl

5

1 – 2 cm

Dill

2 – 3

Lichtkeimer, max. 5 mm

Endivie

siehe Zichorien

Erbse (Schalerbse)
Erbse (Markerbse)
Erbse (Gemüseerbse)
Erbse (Zuckererbse)

4 – 5

5 – 10 cm

Feldsalat

2 – 3

Dunkelkeimer, 1 – 2 cm

Fleischkraut (Zuckerhut)

siehe Zichorien

Gartenkresse

2

Lichtkeimer, nur oberflächlich säen und andrücken

Gartenmelde

3

Dunkelkeimer, 2 cm

Gurke

6 – 8

Dunkelkeimer, 2 – 3 cm

Kapuzinerkresse

4 – 5

Dunkelkeimer, 2 cm

Kohl:
Kopfkohl
Grünkohl
Rosenkohl
Kohlrabi, früh
Kohlrabi, spät Blumenkohl
Brokkoli
Romanesco Kohlrübe (Speisekohlrübe)

4 – 5

1 – 2 cm

Kümmel

3 – 4

Lichtkeimer, 5 mm

Kürbis/Zucchini

6 – 8

Dunkelkeimer, 3 cm

Knollenselleri

siehe Sellerie

Laucharten Porree

2 – 3

2 cm

Mais

4 – (5)

Dunkelkeimer, 3 – 4 cm

Mangold

6 – 8

2 – 3 cm

Möhre, Karotte

3 – 4

Lichtkeimer, 1 cm

Kerbel

3 – 4

Lichtkeimer, 5 mm

Paprika

3 – 4

2 cm

Pastinake

2

1 cm

Petersilie

2 – 3

Dunkelkeimer, 1 – 2 cm

Radieschen

4 – 5

2 – 3 cm

Rettich

4 – 5

2 – 3 cm

Rote Rübe

5 – 6

2 cm

Salate:
Kopfsalat, Schnitts. usw.
Römischer Salat

4 – 5

Lichtkeimer, 1 cm

Senf

40

Lichtkeimer, 5 mm

Schnittlauch

2

Dunkelkeimer, 1 – 2 cm

Schwarzwurzel

2 – 3

2 – 3 cm

Sellerie

3 – 4

Lichtkeimer, nur oberflächlich säen und andrücken

Sojabohne

4 – 5

4 cm

Spinat
Neuseeländer Spinat

4 – 5
3 – 4

2 – 3 cm
Dunkelkeimer, 3 – 4 cm

Tabak

1 – 6
unterschiedliche Angaben in d. Lit.

Lichtkeimer, nur oberflächlich säen und andrücken

Tomate

6 – 8

Lichtkeimer, 2 cm

Winterportulak

4 – 5

2 – 5 mm

Wurzelpetersilie

2 – 3

Dunkelkeimer, 1 – 2 cm

Zucchini

6 – 8

Dunkelkeimer, 3 cm

Zichorien:
Fleischkraut
Radicchio
Winterendivie

5 – 6

Dunkelkeimer, 1 cm

Zwiebel

2 – 3

1 – 2 cm

Zierrasen, Kleintierrasen

2 – 3

1 cm

 

(Quelle: Wikipedia:)

Terra preta ( portogisisch für „schwarze Erde“) beziehungsweise Terra preta do indio wird ein im Amazonasbecken anzutreffender, antrophogener Boden , genauer ein Hortic Anthrosol genannt. Der Boden besteht aus einer Mischung von Holz- und Pflanzenkohle, menschlichen Fäkalien, Dung und Kompost durchsetzt mit Tonscherben und gelegentlich auch Knochen sowie Fischgräten.

Aufgrund der Farbe und dem Anteil an pyrogenem Kohlenstoff wird Terra preta auch als Indianer-Schwarzerde Amazoniens bezeichnet, ist aus boden-kundlicher Sicht aber keine Schwarzerde.

 

Die Hauptverbreitungsgebiete von Terra preta konzentrieren sich auf die Gebiete der Wanderfeldwirtschaft mit Brandfeldbau in den feuchten Tropen. Nachgewiesen sind sie in Südamerika (Brasilien, Kolumbien, Ecuador, Französisch-Guayana) mit einer Landfläche von ca. 154 km². Dabei finden sie sich häufig in ehemaligen Siedlungsgebieten in unmittelbarer Flussnähe wieder.

Ähnliche Phänomene sind auch in anderen Erdteilen bekannt, wie beispielsweise in Afrika (Ghana, Sierra Leone, Liberia, Guinea), Südostasien (Indonesien) und auch in Europa (Deutschland, Schweden).

Terra-preta-Böden wurden in einem jahrhundertelangen Prozess geschaffen und intensiv genutzt. Überdies wird ihre Entdeckung gern als Beispiel für den quantitativen Ansatz der Kulturlandschaftsdebatte genannt, was belegen soll, dass selbst sogenannte Urwälder anthropogen verändert sind.

Laut Hochrechnungen, die auf nachgewiesenen Vorkommen basieren, könnten mehr als zehn Prozent der Oberfläche des Amazonasgebiets von dunkler Erde bedeckt sein. Daraus lässt sich abschätzen, dass das Amazonasbecken einst fünf bis zehn Millionen Menschen beherbergt haben könnte. Die meisten dunklen Böden entstanden zwischen 700 und 1000 n.Chr., manche datieren weit vor Beginn unserer Zeitrechnung.

In den feuchten Tropen sind Böden der auswaschenden Wirkung des Niederschlags ausgesetzt und organische Substanzen werden aufgrund der hohen Temperaturen rasch abgebaut und mineralisiert. Es entstehen lateritische Böden ( Ferralsole), die hauptsächlich aus Aluminium- und Eisenoxiden bestehen. Diese Böden enthalten fast keine Pflanzennährstoffe mehr und speichern eingebrachte Nährstoffe in einer nur schlecht für Pflanzen verfügbaren Form.

Terra Preta entsteht durch langjährigen Eintrag von Asche, Biomasse, Küchenabfällen, Verkohlungsrückständen, pyrogenem Kohlenstoff, Knochen und menschlichen Fäkalien. Durch Mikroorganismen und Bodentiere wird ein Teil der organischen Substanz abgebaut ( Mineralisierung), stabilisiert und in die Tiefe verlagert ( Bioturbation). So entstehen bis zu 2 m mächtige Horizonte.

Der wichtigste Bestandteil für die Genese der Terra preta ist Pflanzenkohle, die durch ihren langsamen Abbau (ca. 2000 Jahre) zur Stabilität beiträgt; zur Entstehung und Erhaltung werden jedoch auch Nährstoffe und Mikroorganismen benötigt.

 

Die Terra preta hat zwei wichtige Eigenschaften im Hinblick auf Bodenfruchtbarkeit und ihre Speicherfähigkeit von Kohlenstoff: So ist sie in der Lage, hohe Nährstoffmengen zu speichern. Bei Stickstoff ist dies 17t/ha und bei Phosphor 13t/ha; dies ist 2-mal mehr Stickstoff bzw. 4-mal mehr Phosphor als bei umliegenden Ferralsolen. Daneben enthält sie bereits im Durchschnitt 250t/ha organischen Kohlenstoff und 50t/ha Pflanzenkohle, entsprechend 3-mal mehr, bzw. 70-mal mehr als umliegende Ferralsole.

Diese Eigenschaften sind hervorragende Voraussetzungen für intensive und nachhaltige Landwirtschaft in den feuchten Tropen.

 

Neue geschaffene Terra preta (Terra preta nova) könnte die Erträge landwirtschaftlich unproduktiver Böden steigern. Die zur Erzeugung der Pflanzenkohle notwendige Biomasse müsste aus Ernterückständen oder Plantagen gewonnen werden, schon weil die Nutzung primärer Urwälder (neben den verheerenden ökologischen Auswirkungen) aufgrund ihres geringen Nettozuwachses unproduktiv wäre. Problematisch dabei ist, dass die weltweite Anbaufläche begrenzt ist und vermutlich bereits für andere, konkurrierende Nutzungen, wie z.B. den Anbau von Biomasse für energetische Nutzung, nicht ausreicht.

 

 

Seit der ersten wissenschaftlichen Beschreibung von Terra preta durch Anthropologen und Geographen (1871, 1903) haben sich ab Mitte des 20. Jahrhunderts Bodenkundler der Erforschung der Terra preta zugewandt. Seit einigen Jahren ist die wissenschaftliche Untersuchung der Terra preta intensiviert worden, auch in Europa. Terra Preta erfährt derzeit mediale Aufmerksamkeit wegen eines möglichen Beitrags zur Lösung der globalen Erderwärmung und Nahrungssicherung.

Weltweit gibt es zahlreiche Projekte, die sich mit den Eigenschaften der Terra preta beschäftigen; dazu gehören unter anderem Terra Preta Wageningen,Climacarbo und Terra BoGa , das Ithaka Institut.

 

 

Soweit erst mal aus der Quelle Wikipedia.

 

Weiter mit Seminar über die nachhaltige Anwendung von Pflanzenkohle und Terra Preta - „Schwarze Erde“ - mit Ergebnissen aus Forschung und Praxis zum Ziel der Erhöhung von Bodenfruchtbarkeit & Humusaufbau und somit mehr Ertrag):

(Quelle: Dipl. Ing. Daniel Fischer und Sitki Kurhan 31.01.2016):

Dabei wurde im theoretischen Teil wie extrem fruchtbare und lockere Erde jeder für einen Dauerhumusanteil selbst herstellen kann.

Gebraucht werden: organische Abfälle, wie Laub, Gras, Heckenschnitt, Küchenabfälle oder auch Kleintiermist und Pflanzenkohle.

 

 

 

Daraus mitgeschriebenes Konzept:

 

- für nachhaltiges Wirtschaften das Bewusstsein schaffen

- vor 3-4 Jahren wird dazu nach wissenschaftlichen Mechanismen geforscht.

~ Abkehr von Natur den Boden schutzlos lassen, denn der Humusgehalt schwindet

Faktoren Klimawandel, dadurch Trockenheitsstress Überdüngung und Nährstoffverluste,

- ganzheitlicher Ansatz erforderlich

- Siedlungsstrukturen im Regenwald in Südamerika Amazonien ~ Kreislaufwirtschaft

- stabiler Kohlenstoff im Boden durch Pflanzenkohle

1 g ~ 400 qm Oberfläche – Mikroorganismen mit Kompost

- stabile Matrix – unvollständig verbrannte Rückstände ~ Begriff Pflanzenkohle

diese kann nicht so schnell mineralisiert werden

2 Herstellverfahren:

1. HTC – Verfahren – Druckgefäß mit Druck und Temperatur 180 – 250 Grad

2. Trockene Karbonisierung (wie Kaffee rösten) 250 - >= 800 Grad

~ 50% Verlust Bio Carbon

~ bei Pflanzenkohlen nach 100 Jahren > 40% noch im Boden

langfristiger Kohlenstoffspeicher

Komponenten für Pflanzenkohle:

- Holzkohle, Pflanzenrückstände, Asche, Knochen, Fische, Tonscherben, menschliche Exkremente

Kompost + Biokohle = Synergieprozesse (Pflanzenkohle nachempfinden durch Versuche in Bayreuth oder Bindlach (Austria, nähe Graz),

~ Versuchsfläche Eckersdorf

Kompostierung – Milchsäure Vergärung (Fermentation)

Pflanzenkohle hat Einfluss auf die Kompostierung

Temperatur in der Miete (Kompostierung)

- Mikroorganismen und wärme liebende Bakterien

Mesophile Thermophile Reifephase – stabile Humusverbindungen

ab 10% Pflanzenkohle ~ Wirkung

~ hauptsächliche Belüftung der Miete (möglichst kein Methanausstoß)

10 – 35 % Pflanzenkohle ~ geringer Methanausstoß

 

Praxis:

 

- Landschaft wurde geändert mit Düngemitteleinsatz,

- durch Einsatz mehrere tausend Jahren guter Boden

EM + Steinmehle weiter begünstigend

- 4 – 5 m3 fertiger Kompost, Pilzsporen

150 Regenwürmer in einem 10ltr. Eimer,

Terra Preta hat Wachstum beschleunigt und kann in Form von Substrat als Anzuchterde verwendet werden anstatt Torf,

wichtig die Porenstruktur der Aktivkohle, die viel Wasser speichern kann, ähnlich der Haut eines Menschen, so muss man sich Terra Preta vorstellen, ähnlich einer Biogasanlage,

normalerweise messen Kompostieranlagen die Temperatur > 70 Grad wegen Samenvernichtung von „Unkräutern“,

gut geeignet Sägemehlanteil + Pferdemist ~ + >= 10 % Pflanzenkohlen

auch Hälfte Pferdemist + leicht vorkompostierter Kompost (Grünschnitt + 10 % Kompostkohle)

zusätzlich EM (Effektive Mikroorganismen) + Steinmehle (man bezahlt aber 19 % Mehrwertsteuer dazu), besser mit anderen Material (nur 7 % Mehrwertsteuer)

Ceolit + Bentonit oder gemahlene Dachziegel,

Das Geheimnis ist die Wasserhaltung durch die vergrößerte Oberfläche der Kohle,

Wegen Temperatur und Samenunterdrückung Kompost mit Folie abdecken,

~ zuerst geht Temperatur im Kompost hoch bis 70 Grad, dann fällt diese Temperatur im Kompost wieder, die Kohle steril nimmt erst mal die Feuchtigkeit der Umgebung auf,

Samenfrei durch Folieneinsatz,

mit Terra Preta jedes Jahr Tomaten,

trockene Terra Preta riecht nicht, in 6-8 Wochen fertig mit der Mischung,

0 bis 2 cm grobe Pflanzenkohle,

je mehr Kohlenstoff im Boden desto Feuchtigkeitshaltender ist die Wirkung,

wenn Kompost richtig umgesetzt wird, desto mehr Humus – Frischmasse wird selbst erzeugt,

leichtere Kathionenaustausch d.h. Elektro - Chemische Umwandlung

Basaltmehl + Ceolith, Gärpflanzen – Bodenaktivator, d. h. Man merkt sofort schon nach Einsatz den Effekt,

Kohle-Einbringung schon mit einigen % erzielt eine Wirkung, Pflanzenkohlelage

Mulchen mit Elefantengras (Miskantos)

Mulchmaterial wird in Humus umgewandelt, wichtig: keinen Rindenmulch verwenden

Rasenschnitt kann als Mulchmaterial verwendet werden,

Kon -Tiki Kohle – herstellen mit Erdmeilern, 5 – 10 % Kohle

 

Kon – Tiki Farm für Entwicklungsländer,

Durchmesser: 2,4 m, Gewicht: ca. 1000 kg, Höhe ohne Schornstein: 2,35 m, für 10m3 holzhaltige Gartenabfälle,

Ertrag an hochwertiger, bioaktivierter Pflanzenkohle bei ca. 3,5 Std Betrieb: ca, 2,2 m³

Umfang: Kessel, Fußgestell, Haube/Schornstein, Verkleidung, Wasseranschluss, Rutsche für die Befüllung

 

Kon -Tiki Pro: ~ Durchmesser 2,5 m, Gewicht ca. 450 kg Höhe 1,5 m

Umfang: Kessel, Fußgestelle, Verkleidung, Wasseranschluß

 

Kon – Tiki Garten: ~ Durchmesser 1,30 m Gewicht 70 kg Höhe 85 cm, Fassungsvermögen 2,7 m³ für ca. 1 m³ holzhaltige Gartenabfälle, Eintrag an hochwertiger, bioaktivierter Pflanzenkohle bei ca. 3 Stunden Betrieb: ca. 200 l

Umfang: Kessel, Fußgestell, Galgen, Verkleidung, Wasseranschluß, ggf. Zubehör (Grillrost)

 

Kon – Tiki S: 100 ltr Für 350 l holzhaltige Gartenabfälle für 70 l nach 3 Stunden Betrieb

~ < 1000,- Euro Umfang: Kessel, Fußgestell,Verkleidung, Wasseranschluss, ggf. Zubehör (Grillrost)

 

 kon tiki k

 

aus Kesselstahl hergestellt,

~ sehr viel Wurzelholz, zum Anzünden dünnes kleine und trockenes Material,

Glut muss rund herum komplett „weiss“ sein

pH ~ 11 ~ Wasser kann verwendet werden, ausbringen

bei weiterer Charge kann die Wärme im Kontainer genutzt werden um das Material für die nächste Beschickung schon mal zu trocknen

weitere Informationen aus Website: www.terra-magica.info

(Quelle: Bild und Daten zu den Kon – Tiki aus vorstehender Website)

 

Pflanzenkohle und Terra-Preta in der Praxis:

 

Kaskadennutzung der Pflanzenkohle, Silage Futterzusatz usw.

1. Silage: 1 % Pflanzenkohle

2. Futterzusatz: 0,5 % bis 1 % ~ Verbesserung der Energie, effiziente Verdauung

~ Reduzierung der Methanreduktion bei Wiederkäuern, Ammoniakemmision bei Hühnern

3. Stalleinstreu: 6 – 10 % ~ reduziert Feuchtigkeit, verbessert Hygiene, Reduzierung von Stallgeruch

4. Güllebehandlung: 1 – 1,5 % Pflanzenkohle in Gülle ~ vermindert Ammoniakverluste

5. Kompostzusatz: ~ Kompostierung des Mists, der Güllefeststoffe

~ Zusammen mit nachhaltiger Nutzung: Kompost, Mulchwirtschaft, Mischkultur, Gründüngung; Permakultur

 

Monokultur: ~ Bodendegeneration, ~ Wasserverluste

 

Nachhaltige Kreislaufsysteme: ~ Humusaufbau ~ Wasserhaltung

 

Humusgehalt: negativ: intensive Bodenbearbeitung, tiefes Pflügen, Einsatz schwerer Maschinen, Monokulturen, Herbst- Winterfurche, Schwarzbrache, Pestizide (insbesonders Fungizide)

positiv: Wintergrünung, Mulchen, Terra Preta (Dauerhumus), Kompost (organischer Dünger), Mischkulturanbau, Permakultur

 

Humusabbau: Wald – Wiesen – Ackerland

 

3 magische K's: Kapieren, Kopieren, Kooperieren (von Viktor Schauberger)

 

Boden unter natürlichen Verhältnissen immer bedeckt oder bewachsen, denn Natur kennt keine Abfälle,

Mulchgartenexperten: Buch: Mulch total – von Kurt und Erna Kretschmann

Eberswalder Mulch – Experimentiergarten – von Rudolf Behm

- Mulchschicht schützt vor Austrocknung (höhere Bodenfeuchte)

- Mulchbeet (ca. 7 cm stark), Bodenleben muss auch gefüttert werden, z.B. Regenwurm durch das Mulchen, Mulch zu Kürbis, oder Unkrautunterdrückung beim Feldsalat

Humusgehalt verbessert sich durch das Mulchen, Verstärkung der Humusschicht 3 % in 10 Jahren,

für Bodenleben wichtig sind Regenwurm, Springschwänze, Schnurfüßler

~ Bandfüßler ~ guter Boden als Zeigerorganismus

das Bodenleben möglichst nicht stören

im Boden wenn Möglich viel Kohlenstoff erhalten, bei mehr Pflanzenkohle mehr Erhalt von Kohlenstoff mind. 10 % Kohlenstoffspeicher

Organik (Priming – Effekt) Zucker ausbringen, keine Aktivkohle verwenden,

mit Holzkohle: Körnung 0 – 5 mm 10 – 40 %, Sättigung vielleicht bei ab 50%,

Ausgangsstoffe – Kompostierung: Nährstoffmanagement

Grünschnitt, Streu, Klärschlamm, Pferdemist, Bioabfälle, Siebrückstände, Urin, Lehmiger Sand, Holzasche, reifer Kompost,

 

5 % Gesteinsmehl beigeben ist günstig, möglichst keine Nährstoffverluste,, Pflanzenkohle von Anfang an beimischen, Pflanzenkohle ist wie „Schwamm“ d.h. Wasserspeicherfähigkeit, Mikro – Nährstoffmobilisierung

+/- (funktionele Gruppen), Pflanzenwurzelaufnahme Verhältnis: Sauerstoff / Kohlenstoffspeicher

längerer Zeitraum für Terra Preta Boden, Ertragseffekte, lehmige Böden ~ 50 & weniger,

Fazit: beschleunigter Rotteverlauf, Optimierung der Stoffe, stabiler Kohlenstoff, Steigerung der Pflanzenerträge,

durch Terra – Preta intelligenteres Stoffstromprinzip, pH Wert auf Optimum pH 7 Kalkung kann man sich sparen

~ Verbesserung der Wasserspeicherung, besser höhere Vielfalt bei Ausgangsmitteln für den Kompost,

 

Zwischenfazit:

- auch im Ackerbau eine Bodenverbesserung

- Mischvarianten haben beste Synergieeffekte

- Langzeitversuche noch erforderlich

Risiken: Ausgangsmaterialien (unbelastet?), Verfahrenstechnik (Holzvergasung, Pyrolyse-Verfahren), mögliche PAK – Belastung (besser Pflanzenkohle zertifiziert),Staubemissionen (trocken – Windverwehungen), Abhilfe – z.B. Befeuchtung

 

Regenwurmdenkmal, 1 m² durch Mulchen bis zu 2900 Regenwürmer d.h. Mulchen verbessert die Häufigkeit an Regenwürmern,

Buchtip: Regenwurm ist der Gärtner

Mulchwirtschaft auch im professionellen Bio-Gartenbau, Schneckenbefall angeblich nicht vermehrt,

Terra Preta und Mulch

Wühlmüse mögen keine Rettichpflanzen,

Biokohle Mikroorganismen Nährstoffe (durch Mulchen besser)

Mulchpflanzen, Beinwell und Luzerne

kleines Buch: Comfrey was ist das?

Beinwell: 3 – 5 mal schneiden, 1 * Soja

Herstellen von Laubsilage, 30 – 40 & frische Biomasse (z.B. Rasenschnitt)

Leguminosen, Permanente Begrünung, Mehrjährige Kulturen

Fa. Dreschflegel, Verein „Vern“, Selbstversorgung, Gesunde, humusreiche und fruchtbare Böden = Grundlage des Lebens

 

 

Fazit:

- Humusaufbau

- Stickstoffkreisläufe

- Bodenkreisläufe

- thermische Nutzung Einbindung

 

 

 

 

Zusammengefasst:

 

Nach all den vorliegenden Fakten ist es so, dass die hier bei uns vorliegenden Böden entweder Humus schädigend behandelt werden und dies sich auf den zu erwirtschaftenden Ertrag auswirkt und zudem sind die Böden ausgelaugt.

Das merkt man dann, wenn einem Ort eine längere Ruhezeit der Erholung gegönnt wird und gerade in dem Bereich zum Beispiel über Jahre ein Kompostbehälter stand.

Wenn dann hier etwas angepflanzt wird, dann sind die Erträge wirklich gänzlich anders.

Mit Terra Preta könnte nun mit diesem „alten“ wieder entdecktem Wissen, diese ausgemergelten Böden auf ein nach haltigeres Niveau gebracht werden. Allerdings im Zusammenwirken von gleichfalls wichtigen Einflussfaktoren wie weiter oben bereits beschrieben. Die entsprechende Technik für die Herstellung von Terra Preta gibt es ja auch schon.

(Quelle: Seminar 14.02.2016 durch NaturLichtEnergie e. V. Herr Hans (Johann) F.):

 

 ringelblumensalbe k

Bestandteile:

 

- 50 g Ringelblumenblütenblätter (ohne mittleren Knopf)

- 20 g Kamillenblüten

- 50 – 70 ml Mandelöl

- 100 g Bienenwachs

 

 

Die Kamillen- und Ringelblumenblütenblätter getrocknet in ein verschließbares Glas geben und mit gutem Olivenöl bedeckt übergießen.

 

Am Fenster in der Sonne 14-20 Tage ziehen lassen. (Im Winter in Ofennähe warm stellen und täglich einmal schütteln.)

 

Nachher filtrieren (kein Kaffeefilter). Erst durch ein grobes Sieb (Nudelseiher) abseihen und abtropfen lassen.

 

Man nimmt ein großes Sieb mit Küchenrolle ausgelegt zum Filtrieren. Nach Bedarf Papier erneuern.

 

Den Rest (Trester) durch eine Kartoffelpresse je 2/3 gefüllt auspressen. Wenn beim Filtrieren und Auspressen beides etwas erwärmt wird, gibt es eine bessere Ausbeute.

 

In das filtrierte Öl nach Wunsch das Mandelöl gut einrühren.

 

Im Wasserbad das Bienenwachs schmelzen, davon vorerst 2/3 in das Öl mit einem Spatel

einrühren. Je nach Konsistenz der Salbe weiteres Wachs gut einrühren.

 

Wichtig:

Bis zum Erkalten fleißig rühren. Das Wachs darf sich zu keiner Zeit oben absetzen.

 

Abschlussarbeit:

In Gefäße füllen. Unbegrenzt haltbar.

 

Wirkung:

Mandelöl ermöglicht feine glatte Haut und unterstützt die Narbenrückbildung von

Operationswunden. Narben werden öfters damit einmassiert.

Das Mandelöl bleibt in der Salbe immer frisch.

 

Wird angewendet bei:

- Schuppenflechte

- Krampfadern

- strapazierter Haut

 

Den ausgepressten Trester kann man bis 4-mal als Umschläge auf Krampfadern verwenden,

sowie auch bei Knie oder Fußgelenkschmerzen.

 

Achtung:

In vielen Salbenrezepten werden die Kräuter in Öl oder Schweineschmalz gekocht, wodurch viele Enzyme verlorengehen.

Im oben angeführten Rezept bleiben alle Wirkstoffe erhalten.

 

 

 

Seminar Notizen:

 

 

 

 

Gift aus Körper über Nacht entfernen:

 

Die Fußsohlen sind laut chinesischer Medizin der Weg zu allen lebenswichtigen Organen im Körper. Obwohl wir auf ihnen gehen, sind unsere Füße mit erstaunlich vielen Nerven verbunden, weshalb viele von uns gerade dort sehr empfindlich sind.

Ihre Nervenbahnen führen von den Füßen in jede Region des Körpers. Eine regelmäßige Entgiftung des Körpers kann zu neuer Vitalität und Energie verhelfen, denn die Gifte, die wir mit unseren Nahrungsmitteln aufnehmen, lagern sich in unseren Organen ab, werden von unserem Lymphsystem durch den ganzen Körper transportiert und Stück für Stück von ihm auch wieder ausgeschieden.

Damit es etwas schneller geht, können wir unseren Körper dabei unterstützen, indem wir eine Entgiftungskur machen. Manche trinken dafür bestimmte Teesorten oder Fasten, doch es geht auch über Nacht, ohne viel dafür tun zu müssen. Mit diesem Rezept zeigen wir dir, wie du ganz einfach zu Hause eine Entgiftungskur über Nacht im Schlaf machen kannst.

Dazu brauchst du:

zwiebel kknoblauch k.töpfe kflies k

 

Zwiebeln

Knoblauch

etwa 200 ml Wasser

Gazekompressen (selbstklebend)

Socken

Anwendung:

Schneide den Knoblauch und die Zwiebeln in Scheiben und setze einen Topf mit Wasser auf. Wenn das Wasser kocht, gibst du den Knoblauch und die Zwiebeln hinein. Lass alles für ca. 10 Minuten kochen. Anschließend lässt du die Flüssigkeit für ungefähr 20 Minuten abkühlen. Wenn das Zwiebel-Knoblauch-Wasser nicht mehr heiß ist, füllst du es in ein Kännchen. Nun nimmst du eine selbstklebende Gazekompresse und gießt etwas von dem Sud auf die gepolsterte Mitte der Kompresse, versuche dabei möglichst nicht die Klebestreifen der Kompresse zu treffen. Hinterher drückst du überschüssige Flüssigkeit mit der Hand wieder heraus. Nun klebst du die Gaze auf deine Fußsohle, ziehst eine Socke darüber und gehst ins Bett. Wenn du die Kompresse am nächsten Morgen abziehst, sollte sie dunkel-braun sein. Je mehr Giftstoffe aus dem Körper gezogen werden, umso dunkler ist die Kompresse.

 

fussbild k

 

Probiere diese Methode einfach selbst mal aus!

Teile diese Anleitung mit allen, die du kennst und lass deine Freunde damit an dieser einfachen Methode teilhaben!

Quelle und Dank an: http://dip.la/

 

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